REMIFEMIN PLUS

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  • Beschreibung

Anwendungshinweise

  • Zum Einnehmen.
  • Die Filmtabletten werden morgens und abends unzerkaut mit Flüssigkeit eingenommen.
  • Sie können die Filmtabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

     

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • 2-mal täglich 1 Filmtablette, bei Bedarf 2-mal täglich 2 Filmtabletten.
    • Die Filmtabletten werden morgens und abends unzerkaut mit Flüssigkeit eingenommen.
    • Sie können die Filmtabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Da sich die Behandlungsergebnisse bei längerer Anwendungsdauer noch verbessern, sollte das Arzneimittel über längere Zeit angewendet werden. Um jedoch nicht andere Krankheiten zu übersehen, sollte nach 6 Monaten der Arzt aufgesucht werden.

 

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Bei Überdosierung können die aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auftreten. Sie sollten das Arzneimittel dann absetzen und einen Arzt aufsuchen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Indikation

  • Das Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Beschwerden in den Wechseljahren.
  • Es wird angewendet bei Beschwerden im Klimakterium wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, depressive Verstimmungszustände und psychovegetative Störungen wie Niedergeschlagenheit, innere Anspannung, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit, Angst und/oder nervöse Unruhe, prämenstruelle psychovegetative Beschwerden.

Gegenanzeigen

  • Das Präparat darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie gleichzeitig auch mit einem anderen Arzneimittel behandelt werden, welches einen der folgenden Arzneistoffe bzw. einen Arzneistoff aus einer der folgenden Stoffgruppen enthält:
      • Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten
        • Ciclosporin
        • Tacrolimus zur innerlichen Anwendung
        • Sirolimus
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS
        • Proteinase-Hemmer wie Indinavir
        • Non-Nucleosid-Reverse-Transcriptase-Hemmer wie Nevirapin
      • Zytostatika wie
        • Imatinib
        • Irinotecan
        • mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern.
    • wenn Sie überempfindlich gegen Cimicifugawurzelstock oder Johanniskraut oder einen der sonstigen Bestandteile sind,
    • wenn Sie wissen, dass eine Lichtüberempfindlichkeit der Haut besteht.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
    • sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
    • selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
      • Magen-Darm-Beschwerden (Oberbauchbeschwerden, Durchfall),
      • allergische Reaktionen der Haut (Nesselsucht, Hautjucken, Hautausschlag),
      • Schwellungen im Gesicht oder an den Gliedmaßen
      • Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen)
      • Gewichtszunahme
    • sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten oder unbekannt
      • Müdigkeit oder Unruhe
      • vor allem bei hellhäutigen Personen durch erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Licht (Photosensibilisierung): Sonnenbrand-ähnliche Reaktionen der Hautpartien, die starker Bestrahlung (Sonne, Solarium) ausgesetzt sind
      • Leberschädigungen bei der Anwendung von Arzneimitteln mit Cimicifugawurzelstock. Zur Zeit ist ein sicherer ursächlicher Zusammenhang mit diesen Arzneimitteln nicht bewiesen.
    • In diesen Fällen sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt aufsuchen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht angegeben sind.

Warnhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
    • Arzneimittel, die wie dieses Arzneimittel Bestandteile aus Johanniskraut (Hypericum) enthalten, können mit anderen Arzneistoffen in Wechselwirkung treten: Wirkstoffe aus Hypericum können die Ausscheidung anderer Arzneistoffe beschleunigen und dadurch die Wirksamkeit dieser anderen Stoffe herabsetzen.
      • Sofern eine gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln für erforderlich gehalten wird, muss Ihr Arzt die möglichen Wechselwirkungen bedenken: Wirkungsverminderung von Digoxin, Verapamil, Simvastatin, Midazolam, Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (Phenprocoumon, Warfarin).
    • Bei Frauen, die hormonelle Kontrazeptiva (Empfängnisverhütungsmittel) verwenden, kann es möglicherweise zu Zwischenblutungen als Folge einer Wechselwirkung kommen. Diese Patientinnen sollten sich hinsichtlich zusätzlicher empfängnisverhütender Maßnahmen beraten lassen, da die Sicherheit dieser Mittel möglicherweise herabgesetzt werden kann.
    • Wenn Ihre Regelblutung gestört ist bzw. erneut auftritt.
      • Auch wenn Sie anhaltende unklare Beschwerden haben oder andere Beschwerden neu auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen kann es sich um Erkrankungen handeln, die von einem Arzt abgeklärt werden müssen.
    • Wenn Sie gleichzeitig Östrogene einnehmen, darf dies nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Das Arzneimittel kann die Wirkung der Östrogene verstärken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
    • Wenn Ihre Leber vorgeschädigt ist. Dann sollten Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.
    • Wenn Zeichen einer Leberschädigung auftreten (Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkler Urin, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit). Dann sollten Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort beenden und einen Arzt aufsuchen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

 

bei Schwangerschaft

  • Zur Anwendung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten vor.
  • Das Arzneimittel soll deshalb in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Wechselwirkungen

  • Das Arzneimittel kann mit zahlreichen anderen Arzneimitteln in dem Sinne in Wechselwirkung treten, dass die Konzentration dieser Stoffe im Blut gesenkt wird und möglicherweise dadurch ihre Wirksamkeit abgeschwächt ist. Zu diesen Stoffen gehören folgende Arzneistoffe:
    • Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Phenprocoumon, Warfarin)
    • Digoxin
    • Verapamil
    • Simvastatin
    • Midazolam
    • hormonelle Empfängnisverhütungsmittel, "Pille" (Auftreten von Zwischenblutungen)
    • andersartige Mittel gegen Depression wie Amitriptylin und Nortriptylin.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Wirkstoffe zur Depressionsbehandlung (Trazodon, Paroxetin, Sertralin) können in Einzelfällen unerwünschte Wirkungen (wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit, Verwirrtheit) verstärkt auftreten.
  • Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die photosensibilisierend wirken, ist eine Verstärkung phototoxischer Wirkungen möglich.
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wirkstoff(e)

Traubensilberkerzewurzelstock Trockenextrakt
Johanniskraut Trockenextrakt
27-Deoxyactein
Hypericin

Hilfsstoff(e)

Silicium dioxid, hochdispers
Kartoffelstärke
Eisen (III) oxid
Glycerol (mono/di/tri) alkanoat (C14-C18)
Macrogol 6000
Magnesium stearat
Lactose
Indigocarmin
Glycerol behenat
Talkum
Hypromellose
Cellulose, mikrokristallin

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